Exkursion der 3Hc an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am 5. Mai jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen zum 73. Mal. Die Schüler_innen der Klasse 3Hc nutzten diesen Jahrestag und besuchten im Sinne der Mitgestaltung an einer aktiven Erinnerungskultur am Donnerstag, den 03. Mai, im Rahmen des Geschichteunterrichts die internationale KZ-Gedenkstätte.

Zur Vorbereitung bearbeiteten die Schüler_innen im Unterricht den autobiographischen Erinnerungsbericht des griechischen Autors Iakovos Kambanellis, der 1943 als junger Mann ins Konzentrationslager Mauthausen verschleppt wurde. Den Schüler_innen gelang es durch die Perspektive Kambanellis einen persönlichen Zugang zur Geschichte und zu ihrer Bedeutung zu bekommen und den Ort mit den Überresten und Denkmälern kennenzulernen.

Paul Schwediauer, Vermittler an der Gedenkstätte, begleitete die Gruppe behutsam über das Gelände und regte durch Fragen zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang der österreichischen Bevölkerung mit der eigenen und meist verdrängten NS-Vergangenheit an.

Ein Bericht von Mag. Magdalena Fröhlich