Stadt ohne Juden

Am 9. Oktober besuchten die Schülerinnen der Klassen 3Ha und die 3Hc einen Workshop, der sie auf die Vorführung des Filmes Stadt ohne Juden, aus dem Jahr 1924, vorbereiten sollte. Im Zuge dessen besuchten die Gruppen einerseits die Ausstellung Zwischen den Kriegen im Schlossmuseum, andererseits beschäftigten sie sich mit dem Medium Stummfilm auf medienhistorischer und –ästhetischer Ebene.

Dieses Projekt trug zum Verständnis der Ideologie des Nationalismus und des Antisemitismus bei, da der Film aus dem Jahr 1924, als Kind seiner Zeit, stark mit Vorurteilen und Stereotypen durchsetzt ist. Die Schülerinnen bekamen durch die Exkursion die Möglichkeit, sich mit der Analyse und der Entschlüsselung dieser Mechanismen auseinanderzusetzen.

Da man aber auch bei dieser ernsten Thematik eine lustige und erheiternde Abwechslung braucht, gab es abschließend ein kaltes Buffet und ein Gewinnspiel für die TeilnehmerInnen.

Ein Bericht von Mag. Cornelia Bauer und Mag. Martin Rath